Wir vermieten wilde Weihnachtsbäume aus eigenem Wald. Fichten, die durch Naturverjüngung natürlich gewachsen sind.

  • Auf die Idee bin ich gekommen, weil ich die Fichten in meinem Wald aufgrund eines Borkenkäferproblems fällen musste. «Fichten sind bei uns im Mittelland eigentlich nicht heimisch. Im Vergleich mit den Bergen ist es ihnen zu trocken und sie sind deshalb anfällig für Borkenkäfer.» Ausserdem würden sie den klimaresistenteren Eichen im Wald den Platz wegnehmen. «Da die jungen Fichten in meinem Wald sowieso keine Überlebenschancen haben, habe ich mich dazu entschieden, sie auszugraben und zu vermieten.»

    Die Fichten - Weihnachtsbäume stammen aus unserem Wald in der Gemeinde Dägerlen im Zürcher Weinland. Sie wurden von den Mutterbäumen natürlich verjüngt und sind wild gewachsen. Deshalb können sie zum Teil vom Weihnachtsbaumschönheitsideal ein wenig abweichen.

  • Ausstellung beim Güterschuppen, Bahnhof Wülflingen

    Fr. 12.12.2025 17-19 Uhr

    Sa. 13.12.2025 10-12 Uhr

    Fr. 19.12.2025 17-19 Uhr

    Fr. 20.12.2025 10-12 Uhr

    Oder nach telefonischer Vereinbarung

    Ausstellung beim Kafi Dia Pop-up, Dialogplatz

    3. - 24. Dezember 2025

    Mi. bis Sa. 10 - 17 Uhr

    Mi. 24.12 von 10-12 Uhr

  • Mietpreise: (Höhe inkl. Topf)
    60-200cm ab Fr. 60.- bis 200.-

    Für zusätzlich Fr. 60.- wird ihr Baum geliefert und wieder abgeholt.

  • Pflegehinweise für Miet-Weihnachtsbäume

    Empfehlenswert:

    Der Baum benötigt keinen Weihnachtsbaumständer. Zum Tragen, Bewegen und Platzieren den Baum stets am Topf anpacken. Bitte nicht am Wipfel halten.

    Bitte stellen Sie den Weihnachtsbaum nicht in direkter Nähe einer Wärmequelle. Empfehlenswert ist es, wenn Sie einen Abstand von 120cm einhalten. Die Temperatur sollte nicht über 22°C ansteigen, um eine Austrocknung des Baumes zu vermeiden. Es ist wichtig, dass Sie ihren Baum nicht zu lange in einem beheizten Raum stehen lassen, da er davor draussen im Freien gehalten wurde.

     Stellen Sie ihn nach den Festlichkeiten in den Keller, in die Garderobe oder in die Garage. Dies ist vorwiegend dann wichtig, wenn die Aussentemperaturen unter dem Gefrierpunkt liegen. Ihr Weihnachtsbaum geht in der Wohnung bereits in Frühlingsmodus und beginnt mit dem Saftfluss. Wir werden den Baum dann nach Weihnachten wieder akklimatisieren.

     Giessen:

    Der Tannenbaum benötigt viel Wasser, sodass die Erde stehts feucht ist. Sie können ihn in Intervallen giessen und lieber weniger Wasser als zu viel. Sobald das Wasser in den Unterteller fliesst, die Wassergabe stoppen. Bei zu viel Wasser können die Wurzen anfangen zu faulen. Wenn Sie ihren Baum mit einer Sprühflasche mit Wasser benetzen, bleiben die Nadeln grün und frisch.

     Dekorationshinweise:

    Sie können Ihren Weihnachtsbaum wie gewohnt dekorieren, aber achten Sie darauf, dass die Baumspitze nicht beschädigt wird, und schneiden Sie diese keinesfalls ab. Stark tropfende Kerzen sind nicht ideal, wie auch Glitzer- oder Schneesprays. Achten Sie darauf, dass beim Abräumen der Dekoration keine Schäden am Baum entstehen. Besonders die obersten Äste sowie die Spitze sind sehr empfindlich. Der Baum dankt es ihnen, sodass er im nächsten Jahr wieder für freudige Weihnachtsstimmung in ihrem Wohnzimmer sorgen kann.

«Meine Bäume sind keine Models.

Aber nachhaltig sind sie auf jeden Fall.»

 
 

Edwin Scherrer, Landschaftsgärtner und Umweltingenieur.
Geschäftsinhaber Garten&Handwerkerei Scherrer

 
 

Weihnachtsbäume im Topf

«Ich vermiete seit drei Jahren Bäume im Topf und mir ist noch nie ein Baum gestorben», sagt Edwin Scherrer aus Winterthur. Der 39-Jährige vermietet seine Bäume beim Bahnhof Wülflingen in Winterthur. Anders als die eingangs erwähnten Produzenten setzt Scherrer allerdings auf Fichten. «Diese haben eine Flachwurzel und sind daher geeigneter für den Topf.»

Insgesamt hat Scherrer 50 Bäume, die er jedes Jahr vermietet. «Kundinnen und Kunden haben die Möglichkeit, jedes Jahr den gleichen Christbaum zu mieten», sagt Scherrer. «Die Bäume wachsen mit der Familie mit.» Damit die Bäume das Topfleben gut überstehen, brauchen sie allerdings viel Pflege.

Da die Bäume aufgrund des Aufenthalts in der Stube anfangen, Saft zu produzieren, sei es zum Beispiel wichtig, sie danach vor Minustemperaturen zu schützen. «Sonst gefriert der Saft unter der Rinde.» Er nehme die Bäume deshalb rein, wenn es zu kalt werde.

Den Sommer verbringen die Bäumchen dann in Scherrers Garten, wo sie regelmässig gewässert und mit Unkraut aus dem Garten gedüngt werden. Die aufwendige Pflege schlägt sich im Preis nieder: Wer bei Scherrer einen 95 Zentimeter grossen Baum mieten will, zahlt ca. 90 Franken.

Dadurch, dass die Bäume aus dem Wald kämen und sich dort ihren Platz mit anderen Bäumen teilen mussten, seien sie teilweise etwas struppiger. «Meine Bäume sind keine Models, aber nachhaltig sind sie auf jeden Fall.»

Aus Der Landbote, 21. Dezember 2021 von Fabienne Grimm

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